Mittwoch 22. Mai 2013, 11:13

Umwelt & Agrar


Ortsnahe Versorgung durch regionale Produkte

Produkte aus der Region und kurze Lieferwege für landwirtschaftliche Produkte - eine ortsnahe Landwirtschaft soll in der europäischen Agrarpolitik ab 2014 eine größere Rolle spielen.

Ortsnahe Versorgung durch regionale Produkte
Ortsnahe Versorgung durch regionale Produkte
Bild: BMLFUW/Rita Newman
Zusammen mit Reinhold Messner, Bergsteiger und ehemaliges Mitglied im Europäischen Parlament, und Carlo Petrini, Gründer der italienischen Slow-Food-Bewegung, diskutierten die EU-Kommissare Dacian Cioloș und John Dalli im Rahmen einer Konferenz in Brüssel, wie kürzere Vertriebswege in der Landwirtschaft praktisch umgesetzt werden können.

Landwirtschaft soll wirtschaftlich wettbewerbsfähig und sozial und ökologisch nachhaltig sein

"Die ortsnahe Versorgung mit Lebensmitteln hat ein erhebliches Potenzial, davon bin ich überzeugt. Sie entspricht einer modernen Auffassung unseres Verhältnisses zur Ernährung, der Auffassung nämlich, dass unsere Landwirtschaft wirtschaftlich wettbewerbsfähig und sozial und ökologisch nachhaltig sein sollte", sagte EU-Landwirtschaftskommissar Dacian Cioloș. "Neben der Vermeidung langer Transportwege fördert die ortsnahe Versorgung auch die wirtschaftliche Entwicklung der Regionen und gibt den Verbrauchern die Möglichkeit, aktiv zur Entwicklung der lokalen Wirtschaft beizutragen."

Ihre Vorschläge zur Reform der Gemeinsamen Landwirtschaftspolitik hat die Europäische Kommission bereits im Herbst letzten Jahres vorgestellt. Sie werden derzeit vom Europäischen Parlament und den EU-Mitgliedstaaten beraten.


 




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