Samstag 25. Mai 2013, 13:51

Telekommunikation & Verkehr

Neue EU-Verkehrsprojekte mit österreichischer Beteiligung

Europa wächst zusammen – und dafür sind moderne Transportwege eine wichtige Grundlage. Die Exekutivagentur für Transeuropäische Verkehrsnetze (die so genannte TEN-T Executive Agency) hat drei neue Projekte mit österreichischer Beteiligung bewilligt.

Neue EU-Verkehrsprojekte mit österreichischer Beteiligung
Neue EU-Verkehrsprojekte mit österreichischer Beteiligung
Bild: Rainer Sturm/pixelio.de
Die Exekutivagentur für das transeuropäische Verkehrsnetz ist für die technische und finanzielle Durchführung und Verwaltung des Programms für das transeuropäische Verkehrsnetz (TEN-T) zuständig. Der Auftrag der im Jahr 2006 gegründeten Agentur läuft bis zum 31. Dezember 2015. Bei der Verwaltung wichtiger Verkehrsinfrastrukturprojekte im Rahmen der Finanziellen Vorausschau 2000-2006 und 2007-2013 arbeitet sie eng mit der zuständigen Generaldirektion Mobilität und Verkehr (GD MOVE) der Europäischen Kommission zusammen.

Konkret wurden die folgenden Maßnahmen gestartet:

Verbesserung der Binnenschifffahrt in Europa

Mit über 5 Mio. EUR beteiligt sich die EU an der Finanzierung eines Projekts zur Bewertung und Entwicklung von Anwendungen für Binnenschifffahrtsinformationsdienste (RIS) in Europa. Im Rahmen des Projekts werden bestimmte, wichtige RIS-Anwendungen entwickelt und getestet, die die Binnenschifffahrt schneller, sicherer und als Alternative im Güterverkehr attraktiver machen sollen. Das Projekt „IRIS III“ das im Rahmen der mehrjährigen TEN-T-Aufforderung 2011 ausgewählt wurde, wird nach seinem Abschluss einen schnelleren und sichereren Transit durch die Binnenwasserwege der teilnehmenden Länder (Bulgarien, Österreich, Polen, Rumänien, Slowakei, Tschechische Republik und Ungarn) ermöglichen.

Studien für Schienenverkehrskorridore

Die EU wird mit über 7 Mio. EUR aus dem TEN-T-Programm eine Reihe von Studien über bestimmte wichtige Aspekte des Konzepts des Schienengüterverkehrskorridors kofinanzieren. Sobald die Studien abgeschlossen sind, werden sie die Einrichtung der Korridore beschleunigen und damit letztendlich die Schiene zu einem attraktiveren Verkehrsmittel für den Gütertransport durch Europa machen. Die erste Studienreihe, die von der Vereinigung der europäischen Schieneninfrastrukturbetreiber – Rail Net Europe (RNE) koordiniert und von der EU mit fast 6,5 Mio. EUR gefördert wird, bewertet folgende Aspekte: Korridorverwaltung, Verkauf und Planung, Betrieb und Kundendienst, Korridor-Nutzungsbedingen.

Eisenbahnverkehrsmanagement

Die EU wird ein Projekt zur Förderung und Beschleunigung der Entwicklung des Europäischen Systems für das Eisenbahnverkehrsmanagement (ERTMS) mit 15 Mio. EUR finanzieren. Das Projekt zielt darauf ab, ERTMS-Standards zu verbessern, und wird positive Auswirkungen auf die Eisenbahnmobilität in der gesamten Europäischen Union haben.


 




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