Name für das neue Forschungs- und Innovationsprogramm der EU gesucht!
Bis zum 10. Mai können Forscher, Ingenieure, Unternehmer, Innovatoren, Studenten und jeder, der eine gute Idee hat, einen passenden, ansprechenden und einprägsamen Namen für das neue EU-Programm für Forschung und Innovation für den Zeitraum nach 2013 vorschlagen.

Bild: Europäische Union
Dazu Máire Geoghegan-Quinn, EU-Kommissarin für Forschung und Innovation: „Die Rahmenprogramme für Forschung und technologische Entwicklung haben Europa gute Dienste geleistet. Sie schaffen noch heute Wachstum und Arbeitsplätze und erhöhen unsere Lebensqualität. Das neue Programm für Forschung und Innovation stellt jedoch einen Neubeginn und eine neue Erfahrung dar – deshalb brauchen wir einen neuen Namen. Wir müssen die Akteure und die Öffentlichkeit ansprechen und erreichen, dass unserer Arbeit größere politische und mediale Aufmerksamkeit zuteil wird. Dies kann dann zu einer größeren Beteiligung und zu besseren Ergebnissen führen. Das neue Programm soll eine eindeutige Identität erhalten, aus der sein Zweck hervorgeht. Es soll nicht einfach nur ein weiteres Rahmenprogramm sein. Daher appelliere ich an die Kreativität der Bürger und fordere sie auf, einen Namen vorzuschlagen.“
Neue Herausforderungen, neue Identität
In dem im Februar vorgelegten Grünbuch der Kommission wird eine gemeinsame Strategie für Forschung und Innovation vorgeschlagen, die sich von den Vorgehensweisen der Vergangenheit trennt und die Herausforderungen, vor denen wir in den nächsten zehn Jahren und danach in Europa stehen werden, ganz neu angeht. Dieser neue Ansatz erfordert eine neue „Identität“. Daher wird nun ein Wettbewerb ausgeschrieben, bei dem ein Name gesucht wird, den man mit Forschung und Innovation in Zusammenhang bringt und der außerdem originell, einprägsam sowie leicht auszusprechen und zu buchstabieren ist. Er soll in vielen Sprachen verwendet werden können oder aber leicht übersetzbar sein.
Vorschläge für den neuen Namen können bis zum 10. Mai 2011 über die Website http://ec.europa.eu/research/csfri/index_en.cfm eingereicht werden, der auch die Teilnahmeregeln und -bedingungen zu entnehmen sind.
Eine internationale Jury wird drei Vorschläge ermitteln, über die dann die Bürger im Internet abstimmen werden. Zur Jury gehören:
Am 10. Juni wird Kommissarin Geoghegan-Quinn anlässlich der Konferenz zum Abschluss der laufenden Konsultation zur Gemeinsamen Strategie den endgültigen Namen bekanntgeben.
Der Gewinner bzw. die Gewinnerin kann an der European Innovation Convention am Jahresende in Brüssel teilnehmen (die Kosten dafür übernimmt die Kommission) und wird mit Kommissarin Geoghegan-Quinn und anderen führenden Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft zusammentreffen.
Hintergrund
Das neue System für die Finanzierung von Forschung und Innovation wird auf den Erfolgen des derzeitigen Forschungsrahmenprogramms (RP7), des Rahmenprogramms für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (CIP) und des Europäischen Instituts für Innovation und Technologie (EIT) aufbauen.
Mit ihm soll der Beitrag maximiert werden, den die von der EU geförderte Forschung und Innovation zum nachhaltigen Wachstum, zur Schaffung von Arbeitsplätzen und zur Bewältigung der großen Herausforderungen für Europa (wie Klimawandel, Energieversorgungs- und Ernährungssicherheit, Gesundheit und Alterung der Gesellschaft) leistet. Dies soll durch ein einheitliches Instrumentarium erreicht werden, das die gesamte Innovationskette von der Grundlagenforschung bis hin zur Vermarktung innovativer Produkte und Dienstleistungen umfasst. Ebenso sollen nicht technologische Innovationen gefördert werden, z.B. in den Bereichen Design und Marketing.
Das Grünbuch der Kommission bietet ferner die Grundlage für eine weitreichende Vereinfachung von Verfahren und Bestimmungen. Die Akteure können sich bis zum 20. Mai 2011 im Rahmen der allgemeinen Konsultation äußern.
Links
Konsultation zum Grünbuch
Website zur Innovationsunion
Europäisches Institut für Innovation und Technologie (EIT)
Siebtes Rahmenprogramm
Rahmenprogramm für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation


















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