Sonntag 19. Mai 2013, 14:24

Bildung & Kultur

Mit EU-Projekt CLIMES zu klimafreundlichen Schulen

Der Klimawandel stellt eine der größten ökologischen, sozialen und ökonomischen Gefahren dar, mitdenen wir auf dem Planeten konfrontiert sind. Das EU-Projekt CLIMES (Climate-Friendly Management in European Schools) setzt bereits bei der jungen Generation auf die Vermittlung eines verantwortungsvollen Umgangs mit den Gefahren des Klimawandels. Das Thema Klimaschutz wird mit CLIMES sowohl in den Unterricht als auch in das Management von Schulen in Europa integriert.

CLIMES knüpft an die Methodik des EU-Projekts JEM! an. In JEM!  wurde in Partnerschulen ein Umweltmanagement-System eingeführt, das nun im Rahmen von CLIMES um Aspekte des Klimawandels erweitert wurde.

Innovative Lernansätze, praktisches Lernen und neue Managementtechniken

Klimaschutz wird mit CLIMES sowohl in den Unterricht als auch in das Management von Schulen in Europa integriert
Klimaschutz wird mit CLIMES sowohl in den Unterricht als auch in das Management von Schulen in Europa integriert
Bild: Die Berater
Bisher konzentrierte sich der Unterricht an Schulen auf Umweltfragen wie Wasser, Energie und Müll. Mit der systematischen Integration des Klimawandels in die Schulbildung zielt CLIMES auf eine nachhaltige Entwicklung und die Etablierung eines klimafreundlichen Managementsystems an Schulen ab. Dieses System wird in Österreich von die Berater® umgesetzt und auch in den übrigen Partnerländern (DE, IT, PT, SE, TK)  implementiert.

Durch die Verbindung innovativer Lernansätze und Instrumente, die für den Unterricht innerhalb und außerhalb des Lehrplans zur Verfügung stehen, trägt das Projekt zur Förderung der Entwicklung transversaler Schlüsselkompetenzen in der europäischen Schulbildung bei. Denn mit CLIMES wird der Klimawandel in Schulen nicht nur thematisch integriert sondern ebenso damit verbundene Themen wie soziale Gerechtigkeit, der Wert der Artenvielfalt und das Risiko von Atomenergie erarbeitet.

Erhebung des ökologischen Fußabdrucks

Als erster Schritt zu einem umweltfreundlichen Management an Schulen steht neben einer theoretischen Erarbeitung der Themen Klimawandel und Klimaschutz eine praktische Annäherung. So wird an der österreichischen Partnerschule, der Handelsakademie 1 in Wels (OÖ) mit insgesamt 750 SchülerInnen, ein ökologischer Fußabdruck erhoben. Dieser misst anhand von Fragen in den Kategorien Ernährung, Wohnen, Mobilität und Konsum den Verbrauch an Ressourcen.

Die gewonnenen Ergebnisse des ökologischen Fußabdrucks werden für die Erstellung eines Maßnahmenplans zur Reduktion des CO²-Ausstoßes an der Handelsakademie 1 in Wels herangezogen.

Neben einem Managementkonzept für klimafreundliche Schulen in Europa sowie einem Aktionsplan zur Senkung des CO2-Ausstoßes in europäischen Schulen stellt CLIMES für die Implementierung der Themen Klimawandel und Klimaschutz in Schulen webbasierte Leitfäden als Hilfestellung zur Verfügung.

Ende 2012 wird in Stockholm ein europäischer Wettbewerb stattfinden, bei dem europäische Schulen ihre Ideen zum Klimaschutz präsentieren können.

 

www.climes.eu

www.dieberater.com

 


 




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