Mikl-Leitner: Neues Personenstandsregister für mehr Bürgerservice
Mit dem neuen zentralen Personenstandsregister sollen die wesentlichen Daten zu einer Person wie Geburten, Sterbefälle, Verehelichung etc. zentral zusammengefasst werden und die Personenstandsbücher abgelöst werden. Neben Verwaltungsvereinfachungen wird auch das Bürgerservice wesentlich verbessert.

Bild: Thomas Max Müller/pixelio.de
Schritt hin zu einer modernen Verwaltung
Für die Projektkoordinatorin Innenministerin Mag.a Johanna Mikl-Leitner ist der Umstieg auf ein Computerregister unumgänglich. Denn es bringt "Erleichterungen für die Bürger, aber auch Einsparungen in der Verwaltung". Außerdem ist das ein weiterer Schritt hin zu einer modernen Verwaltung. "Selbstverständlich wird das genauso ausgearbeitet, dass es den datenschutzrechtlichen Bestimmungen entspricht", betont die Innenministerin.
Umfangreiche Datensicherungsmaßnahmen stellen sicher, dass nur jene Personen auf die Daten zugreifen können, die sie von Gesetzeswegen benötigen. Gleichzeitig mit Einführung des ZPR wird auch ein Zentrales Staatsbürgerschaftsregister (ZSR) eingerichtet werden.
Auch hier wird in Zukunft unabhängig vom Wohnsitz ein Staatsbürgerschaftsnachweis ausgestellt. Die Einführung des ZPR und des ZSR soll eine effiziente, transparente, bürgernahe und serviceorientierte Behördenarbeit ermöglichen, die den technischen Anforderungen des 21. Jahrhunderts entspricht.
Der Entwurf wurde heute im Ministerrat beschlossen und wird nun dem Parlament zur weiteren Behandlung vorgelegt. Die technischen Applikationen werden vorbereitet, der Echtbetrieb soll mit April 2013 starten.


















~rufusblr
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