Mehr Unterstützung für junge Menschen Europas
Die Europäische Kommission organisiert vom 6. bis zum 10. Mai 2011 in Florenz ein fünftägiges Veranstaltungsprogramm zur Förderung der EU-Initiative „Jugend in Bewegung“. Ziele dieser Initiative sind Verbesserung der Bildung, Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit und Werben für Auslandsaufenthalte zu Studien- und Ausbildungszwecken.

Bild: Europ. Union
Das Programm zu „Jugend in Bewegung“ ist zentraler Bestandteil des „Festival dell’Europa“, das vom Europäischen Hochschulinstitut und den lokalen Behörden in Florenz organisiert wird. Das „Jugend in Bewegung“-Zelt, das auf der historischen Piazza della Signoria in Florenz errichtet wird, soll ein Treffpunkt für junge Menschen sein. Aus erster Hand können sie dort mehr von Studierenden erfahren, die bereits mit Unterstützung von EU-Programmen wie Erasmus und Jugend in Aktion zu Ausbildungs- und Studienzwecken oder für eine Freiwilligentätigkeit im Ausland waren.
Zu den Teilnehmern gehören auch zwei der italienischen Botschafterinnen für „Jugend in Bewegung“, nämlich Paola Romagnani, namhafte Wissenschaftlerin im Bereich Biomedizin, und Selene Biffi, Gründerin der Gruppe „Youth Action for Change“.
Mobilität zu Lernzwecken
Bild: European Union
Während ihres Aufenthalts in Florenz wird die Kommissarin an einer Leseveranstaltung mit italienischen Kindern und deren Eltern teilnehmen. Diese ist Teil der Alphabetisierungskampagne der Kommissarin, mit der die Kinder – und ihre Eltern – ermutigt werden sollen, mehr zu lesen. „Es geht dabei nicht nur darum zu lesen, um etwas zu lernen, sondern auch darum, in der Lage zu sein, die Schönheit, die uns in Städten wie Florenz umgibt, bewusster wahrzunehmen“, fügte die Kommissarin hinzu.
„Jugend in Bewegung“ gehört zu den sieben Leitinitiativen der Strategie Europa 2020, mit der die Beschäftigung und das nachhaltige Wachstum gefördert werden sollen. Neben der Mobilität zu Lernzwecken unterstützt „Jugend in Bewegung“ die Modernisierung der Hochschulbildung. So wird auch über die Einführung einer europäischen Studiendarlehensfazilität nachgedacht, mit der die grenzübergreifende Mobilität von Studierenden im Masterstudium erleichtert werden soll, die häufig kaum oder gar keine finanzielle Unterstützung erhalten.
Europaweite Kampagne
Die Veranstaltung in Florenz gehört zu einer europaweiten Kampagne, in deren Rahmen bereits tausende junger Menschen an ähnlichen Veranstaltungen in Ungarn, Frankreich, Deutschland und Polen teilgenommen haben. Der nächste Halt der „Roadshow“ für „Jugend in Bewegung“ wird in Antwerpen (Belgien) am 17. Mai 2011 sein. Dort werden der Präsident der Europäischen Kommission José Manuel Barroso und Kommissarin Vassiliou im Rahmen der Europäischen Jugendwoche 2011 an einer Diskussion mit jungen Menschen und Jugendexperten teilnehmen. Präsident Barroso wird Preise für herausragende Projekte des Europäischen Freiwilligendienstes verleihen, die durch das Programm „Jugend in Aktion“ unterstützt wurden, und Kommissarin Vassiliou wird die Ergebnisse der neuen Eurobarometer-Umfrage zu Jugend und Bildung vorstellen.
Am 19. Mai wollen die EU-Minister auf dem Treffen des Rates „Bildung, Jugend und Kultur“ in Brüssel eine Empfehlung zur Beseitigung von Hemmnissen für die Mobilität zu Lernzwecken annehmen und im Herbst wird die Kommission eine aktualisierte EU-Reformagenda für die Hochschulbildung vorlegen.
Weitere Informationen
Website „Jugend in Bewegung“


















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