Lebkuchen-Erlebniswelt soll Naschkatzen anlocken
Liebhaber von Keksen und anderen Naschereien dürfen sich freuen: Im Mühlviertel entsteht derzeit eine Erlebniswelt rund um das Thema Lebkuchen. Diese soll künftig bis zu 100.000 Gäste jährlich nach Bad Leonfelden in Oberösterreich locken.

Bild: Kurverband/beha
Neue touristische Attraktion für Bad Leonfelden
Zusätzlich zur Lebkuchen-Erlebniswelt entstehen auch ein neues Kaffeehaus mit 90 Sitzplätzen sowie ein Shop, womit sich die Fläche des Besucherareals auf 650 Quadratmeter verdoppeln wird. Insgesamt investiert die Lebzelterei 2,5 Millionen Euro, wobei die Erlebniswelt aus einem EU-Leader-Topf mit etwa 400.000 Euro gefördert wird. Von Seiten des Landes OÖ und der Stadtgemeinde Bad Leonfelden erwartet man von dem Projekt einen kräftigen Impuls für den Tourismus der Kurstadt. So sollen neben Busreisende auch verstärkt Familien und Tagesausflügler angesprochen werden. Hainy rechnet für das kommende Jahr mit einer Verdoppelung der Besucheranzahl. Dies soll sich nicht nur auf den Umsatz, sondern auch auf die Zahl der Arbeitsplätze in der Firma Kastner positiv auswirken. Drei bis vier zusätzliche Jobs sind in der Erlebniswelt geplant, aktuell werden 80 Mitarbeiter beschäftigt.
Exporte bis nach Kanada und Japan
Während der bis zum Frühjahr 2013 angesetzten Bauphase bleiben der Shop und das Café geöffnet. Nicht betroffen von den Baumaßnahmen ist der Hauptstandort des Unternehmens im Ortszentrum von Bad Leonfelden. Hier werden 60 Prozent der Kastner-Produkte hergestellt. Insgesamt will die Firma heuer bis zu 1000 Tonnen Lebkuchen, sowie weitere 600 Tonnen Waffeln und 200 Tonnen Früchtekonfiserie erzeugen. Knapp 40 Prozent gehen in den Export und erfreuen sich auch in so entfernten Märkten wie Kanada und Japan großer Beliebtheit.


















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