Klima:aktiv sucht neue Partner
Neue Vorzeigebetriebe gesucht: Umweltminister Niki Berlakovich und klima:aktiv sind auf der Suche nach zehn Vorzeigeunternehmen. Klimaschutz in Großbetrieben lautet die Devise. Die Kampagne soll andere Unternehmen motivieren, dem betrieblichen Klimaschutz einen höheren Stellenwert beizumessen und gemeinsam mit Klimaprofis neue Benchmarks zu setzen.

Bild: BMLFUW
Professionelle Partner in Sachen Klimaschutz
Qualitätsstandards im Sinne der Umwelt – so ist das Engagement von klima:aktiv, der Klimaschutzinitiative des Lebensministeriums, am einfachsten zu beschreiben. Seit 2004 aktiv, decken die Klimaprofis erfolgreich die Bereich Erneuerbare Energie Bauen und Sanieren, Energiesparen und Mobilität ab. Dabei werden ganzheitlich alle zentralen Technologiebereiche im Sinne der Ressourceneffizienz berücksichtigt. Die Plattform fungiert als Drehscheibe für Unternehmen, Länder und Gemeinden sowie Organisationen und Privatpersonen. Die Paktpartner von klima:aktiv sind freiwillig, aber umso verbindlicher angehalten, die österreichischen Energie- und Klimaziele gemäß den Richtlinien aus Brüssel zu erreichen. Die Ziele lauten konkret: Minus 16 Prozent CO2-Emissionen, gleichzeitig eine Steigerung um 20 Prozent bei der Energieeffizienz sowie 34 Prozent Anteil bei erneuerbaren Energien bis 2020: Faule Kompromisse gelten nicht. Nach einer fundierten Ist-Analyse wird gemeinsam eine Gesamtstrategie mit Massnahmenkatalog entwickelt, dann geht es an die Umsetzung. Klima:altiv gilt mittlerweile europaweit als unumstrittenes Vorbild für ein landesweites Kompetenznetzwerk.
Teilnahmebedingungen
Zehn innovative Paradeunternehmen haben nunmehr Gelegenheit, sich von ihrer umweltfreundlichsten Seite zu präsentieren und dem österreichischen Klimaschutzbündnis für Großbetriebe beizutreten, sofern sie folgende Kriterien erfüllen: Die Ausschreibung von klima:aktiv richtet sich an österreichische Betriebe, Unternehmen und Organisationen mit mindestens 250 MitarbeiterInnen und einer Bilanzsumme von 43 Millionen Euro bzw. einem Umsatz von 50 Millionen Euro, zudem dürfen diese nicht in den Geltungsbereich der EU-Emissionshandelsrichtline fallen. Es gilt, ein Rohkonzept bezüglich der Massnahmenumsetzung bis 2020 zu entwickeln. Ein ExpertInnenbeirat selektiert aus den Teilnehmern die vielversprechendsten Konzepte und entscheidet dabei über die Teilnahme am klima:aktiv – Pakt 2020. Neue Paktpartner werden im Herbst 2012 offiziell präsentiert.
Bewerbungen sind noch bis 30. Juni 2012 möglich.
Detailinformationen zur Bewerbung und Einreichunterlagen.


















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