Jugendgarantie: Arbeit und Ausbildung für junge Europäer
Einer von vier Jugendlichen in Europa ist arbeitslos. Um diese düstere Bilanz zu verbessern, diskutieren die EU-Abgeordneten über die sogenannte Jugendgarantie für Arbeit oder Ausbildung. Jungen Menschen soll damit der Einstieg ins Berufsleben erleichtert werden.

Bild: Marvin Siefke/PIXELIO/©www.pixelio.de
Priorität für irische Ratspräsidentschaft
Wichtig, so heißt es im Vorschlag der EU-Kommission, sei es, die Garantie frühzeitig mit den Arbeitsämtern abzustimmen und Sozialpartner, Firmen und Ausbildungsträger einzubinden. Parlamentspräsident Martin Schulz sprach sich bereits während des EU-Gipfels am 13. Dezember 2012 für eine Jugendgarantie aus. "Es ist unsere gemeinsame Verantwortung, sicherzustellen, dass die Krise jungen Europäern nicht ihre Zukunft raubt." Schulz begrüßte die Entscheidung der irischen Regierung, die Jugendgarantie zu einer der Prioritäten ihrer Ratspräsidentschaft zu machen.
Jugendgarantie kostet weniger als Arbeitslosigkeit
Besonders dramatisch ist die Lage in Griechenland und Spanien. Mehr als die Hälfte der jungen Menschen dort waren 2011 ohne Beschäftigung. In der gesamten EU liegt die Jugendarbeitslosigkeit bei 21 % und damit etwa doppelt so hoch wie die Arbeitslosenrate der über 25 Jährigen.
Die Kosten einer Jugendgarantie werden von der EU-Kommission auf rund 21 Milliarden Euro geschätzt. Eine geringe Summe angesichts der rund 150 Milliarden Euro, die EU-Staaten allein 2011 für die rund 7,5 Arbeitslosen zwischen 15 und 24 Jahren ausgaben.


















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