Montag 20. Mai 2013, 18:12

Europapolitik

José Manuel Barroso fordert in Griechenland: schnelle Ergebnisse bei den versprochenen Reformen

"Das Schlüsselwort heißt: Liefern! Um das Vertrauen der europäischen und internationalen Partner zu erhalten, müssen die Verzögerungen ein Ende haben. Worte sind nicht genug; Taten sind viel wichtiger", sagte Barroso nach einem Treffen mit Ministerpräsident Antonis Samaras.

José Manuel Barroso und Griechenlands Premier Antonis Samaras
José Manuel Barroso und Griechenlands Premier Antonis Samaras
Bild: EC
Zugleich zeigte sich der Kommissionspräsident zuversichtlich,  sagte den Griechen die Unterstützung der Kommission zu. "Ich habe immer wieder gesagt, dass Griechenland es schaffen kann, dass Griechenland und Europa es gemeinsam schaffen werden."

Nach seinem Treffen mit Samaras sei er in seiner Zuversicht bestärkt, dass die Koalitionsregierung am Reformpfad festhält. Über den Stand der Reformen informiert sich derzeit die Troika aus Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds in Athen.

EZB Aufsichtsbehörde für die Eurozone

Mit Blick auf die Eurozone insgesamt zeigte sich Barroso beeindruckt von den Reformanstrengungen in vielen Ländern. Die Kommission werde Anfang September ihre Vorschläge für eine Bankenunion vorlegen. Die Europäische Zentralbank werde darin die Aufsichtsbehörde für die Eurozone werden – in vollständiger Trennung zu ihren unabhängigen Aufgaben in der Währungspolitik.

"Die Regierungen der Eurozone und die europäischen Institutionen – natürlich einschließlich der Europäischen Kommission und der EZB – werden alles, was notwendig ist,  tun, um die Finanzstabilität in der Eurozone zu sichern", sagte Barroso.


 




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