Dienstag 18. Juni 2013, 08:11

Gesundheit


Immer weniger gefährliche Produkte auf dem EU-Markt

Dank des Schnellwarnsystems RAPEX werden gefährliche Produkte in der EU immer früher ausfindig gemacht und vom Markt genommen.

Immer weniger gefährliche Produkte auf dem EU-Markt
Immer weniger gefährliche Produkte auf dem EU-Markt
Bild: Simone Hainz/pixelio.de
2011 wurden ein Fünftel weniger gefährliche Produkte gemeldet als im Jahr zuvor, so der in Brüssel vorgestellte jährliche Bericht zur Produktsicherheit. Warnmeldungen betrafen am häufigsten Textilien, Spielzeug, Autos, Elektrogeräte und Kosmetika. Über die Hälfte der gefährlichen Produkte wurden in China hergestellt, jedoch ist dieser Anteil leicht rückläufig.

Globale Lieferketten

John Dalli, EU-Kommissar für Gesundheit und Verbraucherpolitik, sagte, dass in der EU weniger gefährliche Artikel in den Handel gelangen, ist sicherlich eine gute Nachricht für Verbraucherinnen und Verbraucher. "Wir dürfen in unseren Anstrengungen jedoch nicht nachlassen, damit wir die Herausforderungen von globalen Lieferketten bewältigen und auf eventuelle neue Fragestellungen im Zusammenhang mit der Produktsicherheit umgehend reagieren können." - so Dalli.

Von insgesamt 1803 Warnmeldungen 2011 betrafen 1556 Produkte, die ein ernstes Risiko für Verbraucher darstellten. RAPEX ist ein Schnellwarnsystem zum Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher vor gefährlichen Produkten (außer Lebensmitteln). Es hat sich seit 2004 erheblich weiterentwickelt und ermöglicht eine frühe Entdeckung gefährlicher

Lückenlose Kontrolle

Vorrangiges Ziel bleibt eine ‚lückenlose Überwachung‘ - die Zusammenarbeit muß hier in der EU und mit den internationalen Partnern gestärkt werden. Die wichtigsten Maßnahmen im Überblick:
• frühere Entdeckung gefährlicher Produkte;
• bessere Marktüberwachung und bessere Durchsetzung der Produktsicherheitsvorschriften durch die nationalen Behörden, auch durch spezifische Projekte;
• bessere Risikobewertung durch die Behörden;
• stärkere Fokussierung auf Qualität und Nutzen der Meldungen;
• engere Zusammenarbeit mit den Zollbehörden;
• fortgesetzte Vernetzungs- und Schulungsmaßnahmen, koordiniert von der Europäischen Kommission.


RAPEX-Annual Report

 


 




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