Montag 20. Mai 2013, 16:31

Bildung & Kultur


Health Box - Integrierung von Gesundheitsthemen in die Erwachsenenbildung

Die Förderung und Erhaltung der Gesundheit am Arbeitsplatz ist ein wichtiger Bestandteil verantwortungsvoller Personalpolitik. Ebenso sollte das Thema „Gesundheit“ in Weiterbildungsmaßnahmen einfließen, um TeilnehmerInnen zu sensibilisieren und einen gesunden Lebensstil zu fördern. Dieser Ansatz wird in dem EU-Projekt „Health Box - Integrierung von Gesundheitsthemen in die Erwachsenenbildung“ umgesetzt.

Health Box-Logo
Health Box-Logo
Bild: die Berater
Sozioökonomisch benachteiligte Erwachsene, also Menschen mit geringer Bildung und/oder Migrationshintergrund, sind am stärksten dem Risiko physischer oder psychischer Lebensstilerkrankungen ausgesetzt. Jedoch nehmen gerade diese Personen selten an traditioneller Gesundheitsbildung teil. Sie suchen weniger Informations- und Beratungsstellen auf und werden kaum durch Gesundheitskampagnen erreicht. Das transnationale EU-Projekt Health Box, unter der Leitung von die Berater®, greift genau dieses Problem auf.

So wurde in Health Box ein Ansatz entwickelt, der die Zielgruppe für Themen der Gesundheitsförderung dort abholt, wo sie anzutreffen ist: Im Projekt Health Box wurde als Lernsetting Kurse in der Erwachsenenbildung definiert.

ErwachsenenbildnerInnen, die mit diesen Personen in verschiedenen Kontexten arbeiten, sollen auf Gesundheitsaspekte aufmerksam machen. Die Lern- und Lehrmaterialien der Health Box zur Gesundheitsförderung wurden vom Projektteam so entwickelt, dass diese in den bestehenden Unterricht, der sich nicht unmittelbar mit dem Thema Gesundheit beschäftigen muss, integriert werden können. Die sogenannte „Health Box“ enthält Übungen und Lernmaterialien zu den Themenbereichen Alkohol- und Nikotinkonsum, körperliche Betätigung, Gesunde Ernährung, Drogenmissbrauch und Stressprävention. Die direkte Zielgruppen von Health Box sind ErwachsenenbildnerInnen, EntscheidungsträgerInnen in der Erwachsenenbildung, Institutionen der Sozial- und Arbeitsmarktpolitik, Nationale und Europäische Dachverbände und Netzwerke der Erwachsenenbildung aber auch die breite Öffentlichkeit.

Mit Hilfe des Projekts werden Einstellungen, Wissen und Fähigkeiten im Kontext der Prävention von Lebensstilerkrankungen gefördert. Dadurch sollen gesunde Lebensgewohnheiten bei den EndnutzerInnen des Projektes, sozio-ökonomisch benachteiligten Erwachsenen. (MigrantInnen, Personen mit geringem Bildungsniveau) initiiert werden Das Projekt wird mit Partnern in Deutschland, Dänemark, Italien, Rumänien und Finnland durchgeführt. Die Ergebnisse und Produkte der Projektarbeit werden im Rahmen der Abschlusskonferenz am 24. November 2011 in Wien präsentiert.

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