Freitag 24. Mai 2013, 20:42

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Griechenland schließt Schuldenrückkauf ab

Griechenland hat den Rückkauf eigener Staatsanleihen im Wert von 31,9 Milliarden Euro unter Dach und Fach gebracht. Alle Angebote der Investoren seien akzeptiert worden, teilte das Finanzministerium am Montag in Athen mit. Das Land hat für den Kauf knapp 11,3 Milliarden Euro ausgegeben, die es zuvor von seinen internationalen Geldgebern bekommen hatte.

Die Staatsanleihen wurden zu einem durchschnittlichen Preis von 33,8 Prozent des Nennwertes zurückgekauft. Damit konnte der finanzschwache Staat seinen Schuldenstand drücken, und so den Weg für neue Hilfsgelder freimachen.

Die Euro-Länder gaben vorige Woche grünes Licht für knapp 50 Milliarden Euro. Davon sollten 34,3 Milliarden Euro noch am Montag überwiesen werden.

Nach Einschätzung der Troika aus EZB, EU-Kommission und IWF birgt die Rettung Griechenlands aber weiterhin "sehr große" Risiken. Es sei immer noch möglich, dass das Mittelmeerland seinen Verpflichtungen nicht nachkomme, urteilten die Gläubiger Griechenlands in einem am Montag veröffentlichten Bericht, auf den viele Experten gespannt gewartet hatten.

Probleme bei der Umsetzung der geplanten Reformen könnten durch die brüchige Regierungskoalition in Athen, den politischen Widerstand gegen bestimmte Vorhaben sowie mögliche juristische Auseinandersetzungen entstehen. Auch wenn die Privatisierungsziele bisher unzureichend erreicht worden seien, verdiene Griechenland weitere Rettungshilfen im Kampf gegen die Zahlungsunfähigkeit, bestätigte die Troika. Zugleich warnte sie in dem Bericht, dass die vorgesehenen Sparmaßnahmen im kommenden Jahr in der schwachen Wirtschaft stärkere Auswirkungen haben könnten als erwartet.


 




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