Gebäudeeffizienz: EU-Kommission macht Tempo
Energiewende und Energieeffizienz sind naturgemäss untrennbar miteinander verbunden. Im Sinne einer nachhaltigen Wettbewerbsfähigkeit drängt die Kommission energisch auf sichtbare Fortschritte. Speziell bei der Gebäudeeffizienz sind enorme Defizite zu verzeichnen. Das ist der Kommission ein Dorn im Auge.

Bild: mk-bauplan.de/flickr.om
Kommission will effektivere Finanzierungen
Als erster Schritt sollen bis Ende des Jahres die existierenden finanziellen Instrumente zur Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden einer Überprüfung unterzogen werden. Vorschläge für eine bessere und effektivere Finanzierung sind natürlich willkommen. Zudem ist angedacht, nationale und europäische Fördermittel besser aufeinander abzustimmen. Weiteres steht auch privates Kapital zur Debatte, welches ebenfalls besser genutzt werden könne.
Investitionen aus Kohäsionsfonds erhöhen
Der Kommission schwebt vor, in der bevorstehenden Förderperiode 2014 bis 2020 die Investitionen aus dem Kohäsionsfonds in nachhaltige Energie und Gebäudesanierung zu verdoppeln, anders wird es kaum möglich sein, am Gebäudesektor in der Effizienzfrage merklich voran zu kommen. Die endgültige Version der Mitteilung darf nach dem Sommer erwartet werden, bis dahin soll es konkrete Vorschläge aus Brüssel geben.
Sanieren - aber richtig!
Energieeffizienz wirkt, so viel steht allemal fest. Zugegeben, es dauert seine Zeit, bis sich die Investitionen amortisieren, doch angesichts der latent steigenden Energiepreise ist das Geld gut angelegt. Meist sind es gravierende Planungsfehler oder mangelhafte Umsetzung, welche die Sanierung ad absurdum führen. Topsanierungen sind auf jeden Fall günstiger als zu warten was passiert, Teilsanierungen bringen wie die Bezeichnung schon vermuten lässt, nur Teilerfolge. Es geht nicht alleine um Wärmeisolierung und neue Fenster, viel mehr ist ein ganzheitliches Sanierungskonzept angebracht. Die Praxis zeigt, dass mit einem ausgeklügelten Konzept in Verbindung mit effizienter Heiz- und Lüftungstechnik der Energieverbrauch um bis zu 75% gesenkt werden kann, und das ist eine beachtliche Menge.
Gut geplant ist gut gespart
Anstehende Instandhaltungsarbeiten sind eine gute Gelegenheit, eine geeignete Sanierung durchzuführen. Sorgsame Planung und die technisch einwandfreie Umsetzung sind weitere Kriterien für eine erfolgreiche Effizienzsteigerung bei Gebäuden. Hochwertige Materialien und ausgeklügelte Technik sind weitere relevante Kriterien, die sich maßgeblich auf den Erfolg auswirken. Angesichts der enormen Energieersparnis sind Sanierungen somit eine umweltfreundliche Sparmassnahme im Sinne der Ressourceneffizienz.


















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