GAP: Bemühungen um eine Annäherung werden fortgesetzt
Die Landwirtschaftsminister der EU setzten im Rat für Landwirtschaft und Fischerei ihre Bemühungen um eine Annäherung und Verständigung über die Verordnungen der neuen Gemeinsamen Agrarpolitik fort. Dabei fanden drei Gespräche am runden Tisch statt: über die Direktzahlungsverordnung, über die einheitliche Gemeinsame Marktorganisation und über Entwicklung des ländlichen Raums.

Bild: Rat der EU
Was die einheitliche Gemeinsame Marktorganisation und insbesondere die Quotenregelung für die Zuckerproduktion betrifft, so brachte eine große Anzahl von Mitgliedsstaaten ihre große Besorgnis über die anstehende Abschaffung der Zuckerquoten bis 2015 zum Ausdruck und forderten deren Verlängerung bis 2020. Eine ebenso große Anzahl forderten die Beibehaltung der Ratsbeschlüsse zur Abschaffung der Zuckerquote im Jahre 2015. Nur wenige Delegierte nahmen flexiblere Standpunkte ein.
Fortschritte bei der vorgeschlagenen Verordnung über die Entwicklung des ländlichen Raums
Während der Diskussionen zur vorgeschlagene Verordnung über die Entwicklung des ländlichen Raums ergriffen die Mitgliedsstaaten die Gelegenheit, die Themen zu benennen, die sie für besonders wichtig halten und somit Gegenstand weiterer Verhandlungen sein müssen. Die Diskussion führte zu dem Schluss, dass die Überarbeitung der vorgeschlagenen Verordnung während der zyprischen Ratspräsidentschaft weit vorangekommen ist.
Die wichtigsten Themen, die in weiteren Verhandlungen erörtert werden müssen, sind die Abgrenzung von Gebieten mit naturbedingten Nachteilen, das Risikomanagement, die Investitionen in die Bewässerung und die Vereinfachung der Genehmigungsverfahren von staatlichen Beihilfen für Programme zur Entwicklung des ländlichen Raums.
Der zyprische Minister für Landwirtschaft, Naturressourcen und Umwelt, Sofoclis Aletraris, der die Ratssitzung leitete, erklärte im Anschluss daran: „ Die Verhandlungen über die Zukunft der GAP befinden sich in einer sehr schwierigen Phase. Wir müssen alle verstehen, dass wir schnell handeln müssen, wenn wir vor Beginn des neuen Programmzeitraums einen neuen Rahmen haben wollen“.


















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