Dienstag 21. Mai 2013, 14:59

Europapolitik

Friedensnobelpreis 2012 geht an die Europäische Union

Das norwegische Nobelpreiskomitee betonte den „Beitrag, den die EU über sechs Jahrzehnte zur Förderung von Frieden und Versöhnung, Demokratie und Menschenrechten in Europa geleistet hat“. Es würdigte die stabilisierende Rolle der EU, die mitgeholfen habe, „Europa von einem Kontinent des Krieges in einen Kontinent des Friedens umzuwandeln“. Die Arbeit der EU, so das Nobelkomitee, stelle eine „Verbrüderung von Nationen“ dar und sei eine Form der von Alfred Nobel in seinem Vermächtnis von 1895 als Kriterien für den Friedenspreis genannten „Friedenskongresse“.

Friedensnobelpreis 2012 geht an die Europäische Union
Friedensnobelpreis 2012 geht an die Europäische Union
Bild: nobelprize.org
„Die Auszeichnung mit dem Friedensnobelpreis 2012 ist für die Europäische Union eine außergewöhnliche Ehre. Dieser Preis ist die größtmögliche Anerkennung für die politischen Grundgedanken, auf denen unsere Union beruht, und für die beispiellosen Anstrengungen einer stets wachsenden Zahl europäischer Staaten mit dem Ziel, Feindschaft und Spaltung zu überwinden und gemeinsam einen Kontinent des Friedens und Wohlstands zu schaffen. Es ist eine Auszeichnung nicht nur für das Projekt und die Institutionen, die ein gemeinsames Interesse verkörpern, sondern für die 500 Millionen Bürger der Union“, so EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso und EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy in einer gemeinsamen Erklärung zur Verleihung des Nobelpreises 2012 an die Europäische Union.

Der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, sagte unmittelbar nach Bekanntgabe der Entscheidung des Nobel-Komitees: "Es ist eine große Ehre, dass die Europäische Union den Friedensnobelpreis erhält. Dieser Nobelpreis ist eine Auszeichnung für alle Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union. Wir im Europäischen Parlament sind zutiefst berührt. Die Europäische Union hat unseren Kontinent friedlich vereint und aus ehemaligen Erzfeinden Freunde gemacht. Diese historische Leistung ist zu Recht preiswürdig."

EU-Kommissar Johannes Hahn zur heutigen Verleihung des Friedensnobelpreises an die Europäische Union: "Der Friedensnobelpreis kommt überraschend, aber mehr als verdient. Die Vision unserer Gründungsväter, dauerhaft Frieden durch enge (wirtschaftliche) Kooperation sicherzustellen, hat sich durch über 60 Jahre eindrucksvoll erfüllt. Diese Auszeichnung zeigt aber auch die Stärke Europas, schwierige Situation immer wieder erfolgreich zu bewältigen. In diesem Sinn ist der Nobelpreis ein richtiges und wichtiges Signal in einer für Europa herausfordernden Phase."  

 


 




Friedensnobelpreis für die

Friedensnobelpreis für die Europäische Union ....ich lach mich schlapp
erst Obama, der seine Gegner mit Drohnen killt...
dann die EU.. Weltweit größter Waffenexporteur !!!

Der Stifter würde im Grabe rotieren, wenn er davon wüsste...

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