Sonntag 26. Mai 2013, 03:52

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Faymann pochte im EU-Parlament auf Solidarität

Bundeskanzler Faymann hat sich am Dienstag im EU-Parlament gegen ein Kaputtsparen bei der Bekämpfung der Finanzkrise ausgesprochen. Notwendig sei eine Perspektive für die Jugend und ein gemeinsames Handeln der Staaten. Er rief zu mehr Solidarität auf und wandte sich gegen Skeptiker der beschlossenen Euro-Rettungsschirme, denn "wir sitzen alle im selben Boot", so der österreichische Regierungschef.

Faymann sprach zur Zukunft von EU und Eurozone
Faymann sprach zur Zukunft von EU und Eurozone
Bild: APA

Maßnahmen des europäischen Krisen- und Schuldenmanagements seien unabdingbar gewesen. Wer in Schönwetterzeiten vom gemeinsamen Markt profitiere, "der kann nicht im Sturm das Ruder aus der Hand legen, wenn es darum geht, das Boot wieder in sichere Gewässer zurückzubringen. Im Sturm heißt es: mit anpacken, mitrudern und zusammenhalten."

Faymann warnte vor den EU-Abgeordneten in Straßburg davor, dass die Krise bereits vorbei sei. In der EU habe heute jeder vierte Jugendliche keinen Job. Eine Jugendausbildungsgarantie in ganz Europa könnte mehr als eine Million 16- bis 17-jährige von der Straße holen. Der Kanzler zeigte sich in diesem Zusammenhang "stolz auf unser Land, das in einigen Bereichen Vorbild in Europa ist. Unsere duale Ausbildung wie auch die Ausbildungsgarantie wird künftig in Europa Nachahmung finden."

Die Finanzmärkte forderte Faymann auf, ihren Beitrag bei der Bekämpfung der Krise zu leisten. Erfreut zeigte er sich über die Fortschritte bei der Finanztransaktionssteuer. Sparen sei angesichts der Verschuldungslage zwar notwendig, dies müsse aber richtig geschehen.

Um den europäischen Frieden zu sichern, müsse den Jungen eine Perspektive gegeben werden. Die Lasten der Krise dürften nicht den Falschen aufgebürdet werden. Die Jungen in Europa sollten auch in einigen Jahrzehnten stolz auf Europa sein können.


 




Faymann ud die EU

Faymann und die EU. Es ist Wahljahr, da hat die EU-SP nicht lange gezögert, sie haben faymann eingeladen zu sprechen. Wir müssen zahlen. Es wird alles getan um die Wahl für Faymann und die SPÖ positiv ausgehen zu lassen. Es stinkt alles zum Himmel. Da kann auch die EU nihts mehr dagegen tun.
http://wp.me/ppWn1-27

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