Brüssel, den 15. September 2011 – Vom 16. bis 22. September 2011 werden Hunderte von europäischen Städten an der zehnten Europäischen Mobilitätswoche teilnehmen und ihren Bürgern eine breite Palette von Aktivitäten zur Förderung der nachhaltigen Mobilität anbieten. Das diesjährige Thema „Alternative Mobilität“ soll für ressourcenschonende Alternativen zum Privatauto werben, das nach wie vor den Stadtverkehr prägt. Im Rahmen dieser Woche sollen die lokalen Behörden und die Bürger die vielen positiven Aspekte anderer Transportmittel in den Vordergrund stellen.
Janez Potocnik
Bild: Europ. Union
Janez Potočnik, Kommissar für Umwelt, erklärte: „Die Europäische Mobilitätswoche unterstützt Städte nun schon seit zehn Jahren dabei, eine bessere Umwelt für die Bürger zu schaffen. Sie ist ein großer Erfolg und ist jetzt zu einem globalen Phänomen geworden. Die Mobilitätswoche ermöglicht es Menschen, über neue und bessere Fortbewegungsmöglichkeiten nachzudenken und ihren Beitrag dazu zu leisten, dass ihre Städte lebenswerter werden.“
Alternative Verkehrsmittel
Die übermäßige Nutzung des Autos schadet der Lebensqualität in unseren Städten. Lärm, Luftverschmutzung, Staus und Verringerung der öffentlichen Räume sind die Folge. Angesichts des wachsenden Drucks auf Ressourcen wie Energie, Land, Wasser und Rohstoffe wächst das Bewusstsein, dass alternative Fortbewegungsformen benötigt werden, die weniger Schadstoffe erzeugen, weniger Ressourcen verbrauchen und helfen, Treibhausgasemissionen zu verringern. Mit der Europäischen Mobilitätswoche 2011 soll die städtische Bevölkerung Europas dazu ermuntert werden, sich emissionsarm fortzubewegen, indem sie z. B. zu Fuß gehen, Rad fahren oder öffentliche Verkehrsmittel nutzen.
Zehn Jahre Mobilitätswoche
Mit der diesjährigen Ausgabe wird der zehnte Jahrestag der Europäischen Mobilitätswoche begangen. In den letzten zehn Jahren hat die Mobilitätswoche Städte bei der Schaffung einer angenehmeren und gesünderen Umwelt für die Bürger unterstützt, indem sie zur Minderung von Verkehrsstaus anhält und nachhaltige vom Menschen selbst angetriebene Verkehrsmittel fördert.
Die Zahl der Städte, die an der Mobilitätswoche teilnehmen, ist seit ihrer Einführung im Jahr 2002 stetig gewachsen. Unter dem Titel „Clever unterwegs, besser leben“ hat im Jahr 2010 die Rekordzahl von 2221 lokalen Behörden die „Charta der Europäischen Woche für nachhaltige Mobilität“ unterzeichnet und/oder ihre Aktionen auf der Website der Initiative www.mobilityweek.eu eingetragen. 2010 war das fünfte Rekordjahr in Folge.
Auszeichnung der Europäischen Mobilitätswoche 2011
Teilnehmende Städte, die bestimmte Auswahlkriterien erfüllen, sind aufgerufen, ihre Bewerbung für die Auszeichnung der Europäischen Mobilitätswoche 2011 einzureichen. Die Auszeichnung geht an die Städte, deren Initiativen hinsichtlich der Qualität der Aktionen in Verbindung mit dem Thema des Jahres und der Auswahl von dauerhaften Maßnahmen als die innovativsten bewertet wurden. Im Jahr 2010 ging die Auszeichnung der Europäischen Mobilitätswoche an die Stadt Almada (Portugal), gefolgt von den Zweitplatzierten Murcia (Spanien) und Riga (Lettland) (siehe IP/11/318).
Die heimischen Politiker von Werner Faymann abwärts erwecken gerne den Eindruck, dass Österreich so etwas wie ein Musterland in der Europäischen Union sei. Und in gewisser Hinsicht haben sie auch gar nicht so unrecht: Die Republik überstand immerhin die große Wirtschafts-, Finanz- und Schuldenkrise zweifellos besser als die meisten anderen EU-Staaten und steht nunmehr mit einem kleineren blauen Aug‘ da als diese. »
Im aktuellen Werbespot („Wer tut am meisten für die Mieter? Die SPÖ“) feiert man sich als Retter der heimischen Mieterschaft. Tatsächlich hat man aus Gründen des Macht-Erhalts das komplizierteste Mietensystem Europas geschaffen – inklusive Dauer-Wohnungsnot. Mit der Freigabe der Mieten und der Umpolung der staatlichen Pensionsvorsorge könnte man einen neuen Gründerboom auslösen. »
Nachdem in Teil 1 die eher verhaltene Reaktion der supranationalen EU auf die vierte Novellierung der ungarischen Verfassung dargestellt wurde, wird nachstehend der verblüffenden Tatsache nachzugehen sein, warum sich der bloß intergouvernemental konzipierte Europarat entschlossen hat, gegen Ungarn ein entsprechendes Monitoring-Verfahren einzuleiten. »
Rechtzeitig zu Beginn der Feriensaison reißt der trübe Konjunkturhimmel über den europäischen Krisenstaaten etwas auf: Griechenland erwartet einen regelrechten Touristen-Ansturm. Italien, Spanien und Portugal hoffen zumindest auf moderate Steigerungsraten. Doch mit dem EU-Beitritt Kroatiens kommt ein nicht zu unterschätzender Wettbewerber noch stärker als bisher ins Spiel. »
Kontrovers - die Audiodiskussionsserie auf EU-Infothek. Auch diesmal diskutieren Andreas Unterberger und Georg Hoffmann-Ostenhof wieder über ein aktuelles Thema. Kontrovers ist Programm auch dieser Diskussion. Die beiden Journalisten widmen sich mit ihren unterschiedlichen Weltanschauungen dem Thema: Integration - Zusammenleben in Österreich.
Staatssekretär Sebastian Kurz hat den Integrationsbericht 2012 vorgelegt - es gebe kleine Fortschritte in der Bildung und beim Spracherwerb. Hat sich im Bereich der Intergation etwas bewegt?
„Das weiß ich, und deswegen will ich Sie; ich will keinen Bequemen“, soll die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel zu Wolfgang Schäuble gesagt haben, als dieser im November 2005 auf ihr Angebot, Innenminister zu werden, geantwortet habe, er werde loyal sein, aber sich keine Zügel anlegen lassen. »
Kommentar hinzufügen