Donnerstag 23. Oktober 2014, 10:38

Regionalpolitik

EU-Regionalpolitik: Vertrauensbildung in gespaltenen Gemeinschaften

EU-Kommissar Johannes Hahn wird am 31. Januar im Charlemagne-Gebäude in Brüssel die Konferenz „Bringing Divided Communities Together – Sharing the Experience of the EU PEACE Programme“ ausrichten. Er wird unterstützt vom Ersten Minister von Nordirland, Peter Robinson, dem Stellvertretenden Ersten Minister, Martin McGuinness, und dem irischen Minister für öffentliche Ausgaben und Reformen, Brendan Howlin. An der Konferenz nehmen u. a. Vertreter der EU-Mitgliedstaaten, der Kandidatenländer und der EU-Nachbarländer teil.

EU-Regionalpolitik: Vertrauensbildung in gespaltenen Gemeinschaften
EU-Regionalpolitik: Vertrauensbildung in gespaltenen Gemeinschaften
Bild: European Commission
Darüber hinaus sind Teilnehmer von drei friedensbildenden Projekten aus Nordirland anwesend, um ihre Erfahrungen weiterzugeben. An die Präsentationen schließt sich eine Diskussion darüber an, inwiefern der Ansatz des Programms PEACE auf andere Länder übertragen werden könnte.

PEACE-Programme der EU haben direkte Auswirkungen

EU-Kommissar Hahn sagte vor der Veranstaltung: „Die  auf das Leben von rund einer Million Menschen in Nordirland und im irischen Grenzgebiet und haben dazu beigetragen, die Voraussetzungen für Frieden und Aussöhnung zu schaffen. Wir haben heute die Gelegenheit, die Arbeit vieler mutiger und engagierter Menschen aus beiden Gemeinschaften zu würdigen – und darüber nachzudenken, ob andere aus deren Erfahrungen lernen können.“

Johannes Hahn weiter: „Die jüngsten Ereignisse in Nordirland haben gezeigt, dass noch viel zu tun bleibt, aber auch, dass die große Mehrheit den Frieden will. Die EU-Gelder sind wichtig, um die Grundlagen für eine gemeinsame Gesellschaft zu schaffen, in der beide Gemeinschaften die Früchte des Friedens ernten können. Die Aufgabe der Regionalpolitik besteht darin, Investitionen zu tätigen, die spürbare Auswirkungen auf das Leben der Menschen haben – und ich bin zuversichtlich, dass das PEACE-Programm unabhängig von den Ergebnissen der derzeitigen Haushaltsdiskussionen weitergeführt wird.“




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