EU-Rechnungshof kritisiert Energie-Investitionen
Der EU-Rechnungshof hat die Investitionen der EU in Energieeffizienz im Rahmen der Kohäsionspolitik als verfehlt kritisiert. "Die geplante Amortisationsdauer der Investitionen betrug durchschnittlich 50 Jahre, in manchen Fällen bis zu 150 Jahre", schreibt der Rechnungshof in einem am Montag in Brüssel veröffentlichten Sonderbericht.
"Die Mittel wurden folglich nicht sinnvoll eingesetzt, da die Lebensdauer der sanierten Komponenten oder Gebäude kürzer ist. Unter dem Gesichtspunkt der Energieeffizienz können die Mittel somit weitgehend als verloren betrachtet werden", lautet die Beurteilung der europäischen Rechnungsprüfer. Vom EU-Rechnungshof untersucht wurden Projekte in Tschechien, Italien und Litauen, weil diese Länder im Planungszeitraum 2007 bis 2013 die größten Beiträge aus dem Kohäsions- und dem Regionalförderungsfonds der EU erhielten.
"Bei 18 der 24 geprüften Projekte konnten die tatsächlichen Energieeinsparungen nicht überprüft werden, weil keine zuverlässigen Messungen vorgenommen worden waren", kritisiert der Rechnungshof. Seit dem Jahr 2000 hat die EU im Rahmen ihrer Kohäsionspolitik fast fünf Milliarden Euro zur Kofinanzierung von Energieeffizienzmaßnahmen zur Verfügung gestellt.


















~Sir T-Bag III
Energie-Investition
Schön gesprochen!
Kommentar hinzufügen