Montag 28. Juli 2014, 10:17

Europapolitik

EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso in Wien

Viel Anerkennung hatte EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso bei seinem Besuch in Wien für Österreich.

EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso bei seinem Besuch in Wien
EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso bei seinem Besuch in Wien
Bild: European Commission
"Österreich war eine treibende Kraft hinter der Finanztransaktionssteuer. Ich freue mich sehr, dass diesbezüglich nun 11 Mitgliedstaaten voranschreiten können. Das ist ein Sieg der Fairness! Demnächst wird die Kommission ihren Legislativvorschlag vorlegen, um diese Steuer in die Tat umzusetzen."

Barroso weiter: "Unser heutiges Treffen diente insbesondere einem Meinungsaustausch über den Mehrjährigen Finanzrahmen der Europäischen Union. Wir sind beide entschlossen, auf eine Einigung beim Europäischen Rat nächste Woche hinzuarbeiten. Bundeskanzler Faymann und ich sehen das zukünftige Budget der Europäischen Union als wichtiges Instrument für Wachstum und Beschäftigung an, für Investitionen in Europas Zukunft, in Forschung und Energie, für mehr Solidarität und als Mittel zur Bewältigung der großen sozialen Herausforderungen. Vor allem die hohe Jugendarbeitslosigkeit in Europa macht mir große Sorgen. Ich bin fest überzeugt, dass hier zusätzliche Maßnahmen auf europäischer Ebene notwendig sind. Wir brauchen nun eine rasche und ambitionierte Einigung in diesem Sinne – so dass wir auch der Zustimmung des Europäischen Parlaments sicher sein können. Wer ein solches effektives, zukunftsorientiertes Europa will, der muss es auch zielgerichtet mit den nötigen Mitteln ausstatten.
Ich bin absolut sicher, dass sich die Bürger Österreichs aktiv und konstruktiv an dieser Debatte beteiligen werden. Und ich bin sicher, dass Österreich weiterhin ein zuverlässiger und wichtiger Partner im Herzen Europas bleibt, der seine Verantwortung für eine starke und handlungsfähige EU – auch im eigenen Interesse - wahrnimmt."




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