Samstag 25. Mai 2013, 19:18

Regionalpolitik

EU-Kommissar Hahn in Griechenland: "Entscheidungen müssen getroffen werden."

EU-Kommissar Johannes Hahn traf in Griechenland mit Vertretern der neuen Regierung zusammen und forderte eine rasche und klare Aufgabenaufteilung der Verantwortlichkeit in der Verwaltung und bei den Behörden.

EU-Kommissar Hahn in Griechenland: "Entscheidungen müssen getroffen werden."
EU-Kommissar Hahn in Griechenland: "Entscheidungen müssen getroffen werden."
Bild: C
Bei seinem Treffen mit Vertretern der neuen griechischen Regierung, Ministerpräsident Antonis Samaras, Finanzinister Giannis Stournaras, Minister für Entwicklung, Wettbewerbsfähigkeit, Infrastruktur, Transport & Networks Kostas Hatzidakis, Minister für Umwelt, Energie und Klimawandel Evangelos Livieratos, sowie dem Bürgermeister von Athen Giorgos Kaminis stand als Hauptthema der Diskussion über die weitere Verbesserung der Nutzung von Strukturfonds der EU für Wachstum und Schaffung von Arbeitsplätzen in Griechenland auf dem Programm.

Langsamkeit der Behörden und die schlaffe Zusammenarbeit

Kommissar Hahn kritisierte nicht nur die Langsamkeit der Behörden und die schlaffe Zusammenarbeit der Behörden in Griechenland, sondern gab auch seinem Unmut darüber Ausdruck, dass ein Land mit einer so hohen Arbeitslosenrate wie Griechenland, nicht die zur Verfügung stehenden Hilfsmittel aus dem Europäischen Sozialfonds nutze.

Von der EU mitfinanzierte Infrastrukturvorhaben,  z.B. wurden im vergangenen September 181 Musterprojekte mit einem Gesamtvolumen von 11,5 Milliarden Euro gestartet - sind zu einem Drittel der Vorhaben noch nicht einmal begonnen.

Dennoch zeigte sich Hahn zuversichtlich, dass nach der langen Zeit der politischen Unsicherheit Griechenland jetzt das Tempo erhöhen und Zeit gut machen kann.


 




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