Samstag 25. Mai 2013, 20:55

Regionalpolitik


EU-Kommissar Hahn: 1,28 Milliarden Euro aus dem EFRE-Fonds für Nordrhein-Westfalen

EU-Kommissar Johannes Hahn ist mit seinem Ressort auch für das mit rund 17,8 Millionen Einwohnern bevölkerungsreichste Land der Bundesrepublik Deutschland, Nordrhein-Westfalen, das flächenbezogen mit 34.080 km² das viertgrößte deutsche Land ist, verantwortlich.

Johannes Hahn, EU-Kommissar für Regionalpolitik
Johannes Hahn, EU-Kommissar für Regionalpolitik
Bild: EC
Mit einem Anteil von rund 22 Prozent am deutschen Bruttoinlandsprodukt ist Nordrhein-Westfalen auch das Land mit der höchsten Wirtschaftsleistung und hatte 2009 ein Pro-Kopf BIP, das 16% über dem EU-Durchschnitt lag.

Mit 4 von den 10 größten deutschen Städten ist die Region stark urbanisiert. Den nördlichen Teil des Ballungsraums Rhein-Ruhr bildet das Ruhrgebiet, dessen wirtschaftlicher Aufstieg auf den Kohlebergbau und die Montanindustrie zurückgeht. Seit dem Niedergang dieser Industrien ab den 1960er Jahren vollzog sich ein bis heute andauernder Strukturwandel.

Was sind die Prioritäten der Region?

Für die Förderperiode 2007-2013 hat sich NRW drei wichtige Ziele gesetzt:
• Der Mittelstand und die Existenzgründerszene sollen noch stärker und aktiver werden als bisher;
• Städte und Regionen sollen attraktiver und lebenswerter werden;
• Innovationsbereitschaft und Innovationsfähigkeit sollen im ganzen Land verbessert werden.
Kreativität und Innovationen stehen im Mittelpunkt. Der Begriff Innovation bleibt dabei nicht auf technische Neuerungen beschränkt. Gesucht werden zündende Ideen - made in NRW: Zukunftsweisende Technologien und Dienstleistungen, ungewöhnliche Kooperationen oder neue Ansätze für den Wissenstransfer zwischen Forschung und Wirtschaft. Kleine und mittelgroße Unternehmen sind für diese Form von Erfindergeist besonders wichtig.

Welchen Beitrag leistet die EU-Regionalpolitik?

Das Land NRW erhält bis von 2007 bis 2013 1,28 Milliarden Euro aus dem EFRE-Fonds. Die Finanzmittel sind Teil des so genannten Ziel 2-Programms für Gebiete, in denen sich die Wirtschaft neu ausrichtet, um für kommende Herausforderungen gerüstet zu sein. Zusammen mit weiteren Mitteln der Landesregierung und privaten Geldern stehen insgesamt rund 2,5 Milliarden Euro in NRW für Regionalpolitik bereit.

 


 




Kommentar hinzufügen