EU-Binnenmarkt für Gebrauchtwagen verwirklichen
Die ÖVP im EU-Parlament unterstützt den Kommissionsvorschlag zur Vereinfachung von grenzüberschreitenden Kfz-Zulassungen und fordert eine rasche Beschlussfassung. "Kafka lässt grüßen", kommentiert der ÖVP-Verkehrssprecher im EU-Parlament Hubert Pirker die bisherige Gesetzeslage in der EU zur Zulassung von Gebrauchtwagen, die schon in einem EU-Land zugelassen waren.

Bild: wrw/pixelio.de
Vereinfachung von grenzüberschreitenden Kfz-Zulassungen von Gebrauchtwagen
Pirker bezeichnet es als "eine Frage des Hausverstands und der Bürgerfreundlichkeit, dass Fahrzeuge, die gleich sind, auch überall in der EU nach den gleichen Regeln zugelassen werden". Der bisherige Missstand müsse beseitigt werden. Der heute vorgelegte Gesetzesvorschlag soll die Verfahren vereinheitlichen und vereinfachen. Vor allem für Bürger, die von einem EU-Land in ein anderes EU-Land ziehen, soll es leichter werden, ihr Auto mitzunehmen. Auch sollen Personen, die in einem anderen Land arbeiten als dem, in dem sie wohnen, und ein Auto nutzen, das auf ihren Arbeitgeber zugelassen ist, nicht mehr gezwungen werden, das Auto an ihrem Wohnort neu zuzulassen.
"Die unterschiedlichen Verwaltungsvorschriften für die Zulassung von Kraftfahrzeugen bringen niemandem etwas, erhöhen auch nicht die Verkehrssicherheit und sind nur eine Behinderung des freien Warenverkehrs. Der heutige Vereinfachungsvorschlag sollte rasch beschlossen werden", so Karas. Pirker weisst auch auf die Initiative der ÖVP zur Vereinheitlichung der Mitführpflichten in PKW hin. "Wer mit dem Auto durch Europa fährt, muss 27 verschiedene Vorschriften studieren, um zu wissen, ob er verpflichtet ist, Warnwesten, Alkotestgeräte, Ersatzreifen, Feuerlöscher oder Abschleppseile mitzunehmen. All das gehört vereinfacht und vereinheitlicht", so Pirker abschließend.


















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