EU-Bericht verdeutlicht große geografische Unterschiede in der Bildung
Wo man in Europa lebt, kann sich in hohem Maße auf Bildung und Lebenschancen auswirken. Dies geht aus einem neuen Bericht der Europäischen Kommission zu Bildungsungleichheit in den europäischen Regionen hervor, der zwischen den Mitgliedstaaten und auch innerhalb der einzelnen Länder erhebliche Unterschiede bei den Ausbildungsmöglichkeiten und ergebnissen aufzeigt.

Bild: mailwolfgermany/flickr.com
Geografische Ungleichheit im Bildungsbereich
„Alle europäischen Bürgerinnen und Bürger sollten unabhängig von ihrem Wohnort Zugang zu hochwertiger allgemeiner und beruflicher Bildung haben. Es ist an der Zeit, dass wir Ernst machen und unsere Zusagen einhalten. Wir müssen uns mit der geografischen Ungleichheit im Bildungsbereich befassen, wenn wir zu einer ausgewogenen regionalen Entwicklung und sozialem Zusammenhalt kommen wollen. Die europäischen Strukturfonds können und sollten zu diesem Zweck genutzt werden“, so die für Bildung, Kultur, Mehrsprachigkeit und Jugend zuständige EU-Kommissarin Androulla Vassiliou.
Der Bericht zeigt, dass die Regionen mit dem höchsten Anteil an Personen mit tertiärer Bildung (Bachelor, Master oder vergleichbarem Abschluss) überwiegend im Vereinigten Königreich, in den Niederlanden, in Nordspanien und Zypern zu finden sind. Die geringste Zahl an Absolventen im tertiären Bereich gibt es in Italien, Portugal, Rumänien und der Tschechischen Republik. Der Bericht verweist auch auf erhebliche regionale Unterschiede bei der Weiterbildungsbeteiligung.
Gesamtbericht und Zusammenfassung


















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