EU-Agrarpolitik: Österreichs Vorleistungen müssen anerkannt und weitere Kürzungen verhindert werden
Beim agrarischen Herbstauftakt im Rahmen der Welser Messe hat Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich einmal mehr deutlich gemacht, dass die Verhandlungen zur künftigen Ausgestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU von zentraler Bedeutung für die heimische Landwirtschaft ist.

Bild: BMLFUW/Rita Newmann
Landwirtschaft arbeitet umweltbewusst und naturnah
Gerade im Agrar-Umweltprogramm ÖPUL sieht Berlakovich den Schlüssel für den Erfolg einer kleinstrukturierten, nachhaltigen Landwirtschaft. Berlakovich: „Wir sind sehr gut aufgestellt: fast drei Viertel aller landwirtschaftlichen Betriebe nehmen am Agrar-Umweltprogramms teil, das sind rund 90 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Fläche. Das zeigt, dass unsere Landwirtschaft sehr umweltbewusst und naturnah arbeitet.“ Berlakovich fordert, diesen Weg unbedingt weiterzugehen: „Sogar die Europäische Kommission hat sich an unserem Umweltprogramm etwas abgeschaut. Darum müssen die Pionierleistungen Österreichs in der Etablierung einer ökologischen Landwirtschaft anerkannt werden, unser umweltschonender Weg darf nicht bestraft werden.“ Weitere Kürzungen lehnt Berlakovich ab.


















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