Einigung über zulässige Gesamtfangmenge und Fangquoten für Tiefseefischarten
Die zyprische Ratspräsidentschaft hat heute den Rat für Landwirtschaft und Fischerei zu einer Einigung über die zulässige Gesamtfangmenge (TAC) und die Quoten für bestimmte Tiefseefischarten geführt.

Bild: EC
Diese Arten wachsen nur langsam nach und leben lange, wodurch sie besonders durch den Fischfang bedroht sind. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Langlebigkeit und das Wachstum dieser Arten hat sich im Vergleich zu früheren Jahren verbessert, auch wenn noch bei einigen Arten mehr Erkenntnisse notwenig sind.
Fischbestände, über die genügend wissenschaftliche Erkenntnisse vorliegen
Der zyprische Minister für Landwirtschaft, Naturressourcen und Umwelt, Sofoclis Aletraris, der die Sitzung leitete, bemerkte, dass „die Fangquoten für 2013-2014 für bestimmte Fischbestände, über die genügend wissenschaftliche Erkenntnisse vorliegen, angehoben wurden. Allerdings wurde im Geiste der Prävention eine Senkung der Quoten für Fischarten beschlossen, über es die nur wenige wissenschaftliche Daten gibt. Wir haben auch die Empfindlichkeiten der Mitgliedsstaaten berücksichtigt, damit die künftige Lebensfähigkeit nicht beeinträchtigt wird.“
Nach langen Diskussionen und Beratungen traf der Rat ein Übereinkommen, das in erster Linie auf wissenschaftlichen Gutachten beruhte, das Ziel des maximalen Dauerertrags möglichst bis 2015 zu erreichen und Fallstudien im Hinblick auf die zulässige Gesamtfangmenge durchzuführen.
Auf der heutigen Sitzung fand im Rat auch ein Meinungsaustausch über die jährlichen Konsultationen zwischen der EU und Norwegen im Rahmen des bilateralen Abkommens statt und es wurde beschlossen, ein technisches Komitee zu bilden, das sich mit der Bewertung technischer Fragen in Bezug auf einige Länder befassen soll, was zum Abschluss des Abkommens führen wird.


















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