Montag 20. Mai 2013, 23:32

Europapolitik

Der Friedensnobelpreis geht an ... die Europäer

Am 10. Dezember wird der diesjährige Preis der EU in Anerkennung ihres Beitrags zur Stabilität und Versöhnung in Europa verliehen.

Der Friedensnobelpreis geht an ... die Europäer
Der Friedensnobelpreis geht an ... die Europäer
Bild: European Commission
Im Namen von 500 Millionen europäischen Bürgerinnen und Bürgern werden der EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy, Kommissionspräsident José Manuel Barroso und der Präsident des Europäischen Parlaments Martin Schulz den Preis in Empfang nehmen.

Mit dabei sein werden Ana Vicente, 12, aus Spanien, Elena Garbujo, 16, aus Italien, Ilona Zielkowska, 21, aus Polen und Larkin Zahra, 23, aus Malta – die Sieger/-innen eines Online-Zeichen- und Schreibwettbewerbs, bei dem junge Menschen zum Ausdruck bringen sollten, was sie mit dem Begriff „Frieden in Europa“ verbinden.

Das Nobelpreiskommittee würdigte mit dem Preis den Beitrag der EU zu Frieden, Versöhnung, Demokratie und Menschenrechten in den letzten sechs Jahrzehnten.

Weltgemeinschaft braucht eine starke Europäische Union

Präsident Barroso sieht im Nobelpreis ein Zeichen dafür, dass wir die EU zum Wohle der Europäer und der ganzen Welt in Ehren halten sollten: „Der Nobelpreis zeigt, dass die Europäische Union in diesen schwierigen Zeiten eine Quelle der Inspiration für Länder und Menschen in der ganzen Welt bleibt und dass unsere Weltgemeinschaft eine starke Europäische Union braucht.“

Die EU wird das Preisgeld auf 2 Millionen Euro aufstocken und für humanitäre Projekte für Kinder verwenden, die Opfer von Kriegen und Konflikten sind.

„Der Nobelpreis steht für weltweite Versöhnung. Das Preisgeld sollte Kindern zukommen, die unsere wichtigste Zukunftshoffnung, gleichzeitig aber die ersten Opfer heutiger und früherer Konflikte sind", so Präsident Barroso.

Die Preisverleihung kann man ab 13 Uhr online live oder auf öffentlichen Leinwänden in ganz Europa und darüber hinaus verfolgen.

Weltweite Feiern

Kopenhagen hält am 10. Dezember einen Fackelumzug ab. In Wien findet im Haus der Europäischen Union eine Diskussionsveranstaltung zum Thema „Friedensnobelpreis an die EU – Verdienst der Vergangenheit oder Auftrag für die Zukunft?" statt.

In New York hat die EU-Vertretung bei den Vereinten Nationen dafür gesorgt, dass das Empire State Building am 11. Dezember in den EU-Farben blau und gelb erleuchtet wird.


 




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