Samstag 25. Mai 2013, 04:19

EU-Backstage & Personalia


Catherine Ashton, Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, Hohe Vertreterin der Union für Außen- und Sicherheitspolitik

EU-Infothek bringt eine Serie von Kurzportraits der wichtigsten Entscheidungsträger in der Europäischen Kommission. Präsident, Vizepräsidenten und Kommissare stehen im Mittelpunkt dieser Portraitserie.

Catherine Ashton, Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, Hohe Vertreterin der Union für Außen- und Sicherheitspolitik
Catherine Ashton, Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, Hohe Vertreterin der Union für Außen- und Sicherheitspolitik
Bild: EC
Catherine Margaret Ashton, Baroness Ashton of Upholland wurde am 20. März 1956 in Upholland, Lancashire geboren. Sie studierte Soziologie und schloß ihr Studium 1977 ab. Danach arbeitet sie bis 1979 eine britische Friedensbewegung, deren Vizepräsidenten und Schatzmeisterin sie wurde: die Campaign for Nuclear Disarmament. 1998-2001 leitete sie die Gesundheitsbehörde in Hertfordshire.
1999 wurde Ashton als Life Peer geadelt, wurde damit Mitglied des Oberhauses und erhielt den Titel Baroness Ashton of Upholland.
Lady Ashton ist mit dem einer österreichischen Familie entstammenden Journalisten Peter Kellner verheiratet und hat  2 Kinder und 3 Stiefkinder.

Die politische Karriere von Lady Ashton begann in Großbritannien, wo sie 2001 Staatssekretärin im Bildungsministerium und 2004 im Verfassungsministerium wurde. Im Jahr 2006 wurde sie Mitglied des Privy Council, des politischen Beratungsgremiums der englischen Königin und wurde im selben Jahr zur Politikerin des Jahres gewählt.

Im Mai 2007 wurde Lady Ashton Staatssekretärin im Justizministerium und bereits wenige Wochen später wurde sie von Premierminister Gordon Brown zur Vorsitzenden des Oberhauses und zur Lord President of the Council ernannt.
Schon im Oktober 2006 wurde Lady Ashton Mitglied der Europäischen Kommission als Kommissarin für Handel. 2009 wurde sie vom Euroopäischen Rat für den Posten des Hohen Vertreters der EU für Außen- und Sicherheitspolitik nominiert. 2010 wurde sie in diesem Amt zusammen mit den übrigen Mitgliedern der Kommission Barroso II durch das Europäische Parlament bestätigt.

Der Aufbau des Europäischen Auswärtigen Dienstes, der aufgrund des Vertrags von Lissabon neu gegründet wurde, war eine ihrer ersten Aufgaben. Kurz nach Vorstellung des Plans wiederum äußerte das Europäische Parlament seinerseits Kritik an der vorgeschlagenen Struktur.


 




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