Berlakovich zu Genmais-Studie: EU muss Zulassungsverfahren überprüfen
Aktuelle Genmaisstudie bestätigt: Angst der Konsumenten ist berechtigt.
Berlakovich zu Genmais-Studie: EU muss Zulassungsverfahren überprüfen
Bild: BMLFUW/Kern Bernhard
Zur einer aktuellen französischen Genmais-Studie, wonach mit Genmais gefütterte Ratten jünger sterben und deutlich häufiger an Krebs erkranken als Tiere, die herkömmliche Nahrung erhalten, hält Landwirtschafts- und Umweltminister Niki Berlakovich fest: „Österreich nimmt eine führende Rolle bei Gentechnik-Selbstbestimmung in Europa ein. Nun liegt erstmals eine Langzeitstudie vor. Wir werden die Ergebnisse, sobald sie detailliert vorliegen, eingehen analysieren, die Entwicklung weiter beobachten und die Diskussion zur Gentechnikfreiheit weiter vorantreiben. Eines ist für mich klar: Angesichts dieser neuen Studie muss die EU-Kommission ihr Prüfverhalten überdenken und das Zulassungsverfahren muss eingehend überprüft werden.“
Österreich betreibt einen GVO-freien Anbau
Österreich betreibt einen GVO-freien Anbau in der Landwirtschaft. Berlakovich dazu: „Wir wollen auch in Zukunft gentechnikfrei bleiben. Österreich hat alle von der EU erlaubten gentechnisch veränderten Pflanzen mit einem Verbot belegt. Für die österreichische Landwirtschaft steht die Erzeugung von qualitativ hochwertigen, gesunden Lebensmitteln an oberster Stelle. Wir wollen auch in Zukunft selbst darüber entscheiden und die Anbauverbote beibehalten - zum Schutz der Umwelt und zum Schutz unserer Konsumenten.“
Die heimischen Politiker von Werner Faymann abwärts erwecken gerne den Eindruck, dass Österreich so etwas wie ein Musterland in der Europäischen Union sei. Und in gewisser Hinsicht haben sie auch gar nicht so unrecht: Die Republik überstand immerhin die große Wirtschafts-, Finanz- und Schuldenkrise zweifellos besser als die meisten anderen EU-Staaten und steht nunmehr mit einem kleineren blauen Aug‘ da als diese. »
Im aktuellen Werbespot („Wer tut am meisten für die Mieter? Die SPÖ“) feiert man sich als Retter der heimischen Mieterschaft. Tatsächlich hat man aus Gründen des Macht-Erhalts das komplizierteste Mietensystem Europas geschaffen – inklusive Dauer-Wohnungsnot. Mit der Freigabe der Mieten und der Umpolung der staatlichen Pensionsvorsorge könnte man einen neuen Gründerboom auslösen. »
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Rechtzeitig zu Beginn der Feriensaison reißt der trübe Konjunkturhimmel über den europäischen Krisenstaaten etwas auf: Griechenland erwartet einen regelrechten Touristen-Ansturm. Italien, Spanien und Portugal hoffen zumindest auf moderate Steigerungsraten. Doch mit dem EU-Beitritt Kroatiens kommt ein nicht zu unterschätzender Wettbewerber noch stärker als bisher ins Spiel. »
Kontrovers - die Audiodiskussionsserie auf EU-Infothek. Auch diesmal diskutieren Andreas Unterberger und Georg Hoffmann-Ostenhof wieder über ein aktuelles Thema. Kontrovers ist Programm auch dieser Diskussion. Die beiden Journalisten widmen sich mit ihren unterschiedlichen Weltanschauungen dem Thema: Integration - Zusammenleben in Österreich.
Staatssekretär Sebastian Kurz hat den Integrationsbericht 2012 vorgelegt - es gebe kleine Fortschritte in der Bildung und beim Spracherwerb. Hat sich im Bereich der Intergation etwas bewegt?
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