Dienstag 21. Mai 2013, 08:31

Europapolitik

Barroso: Sparen und Wachstum gehören zusammen

EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso hat auf dem informellen Treffen der EU-Staats- und Regierungschefs in Brüssel bekräftigt, dass Europa nicht vor einer Wahl zwischen Sparen und Wachstum steht.

EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso
EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso
Bild: EC
Im Gegenteil: "Wir brauchen beides". Solide öffentliche Finanzen, tiefgreifende strukturelle Reformen und gezielte Investitionen seien notwendig, um das Wirtschaftswachstum in der EU zu fördern.

Barroso begrüßte die Entscheidung, eine Pilotphase für europäische Projektbonds zu starten, mit denen Infrastrukturvorhaben zum Beispiel im Bereich Energie oder Telekommunikation finanziert werden können. Dies hatte die Europäische Kommission im letzten Jahr vorgeschlagen, ebenso wie eine gestern besprochene Erhöhung des Eigenkapitals der Europäischen Investitionsbank. Die EIB könnte so insbesondere kleine und mittlere Unternehmen noch mehr fördern, so Barroso.

Bei dem gestrigen Treffen machte der Kommissionspräsident am Beispiel der Jugendarbeitslosigkeit deutlich, wie wichtig EU-Mittel zur Überwindung der Krise sind. So können sieben Milliarden Euro aus EU-Sturkturfonds gezielt dafür genutzt werden, die Jugendarbeitslosigkeit in acht besonders betroffenen Ländern zu bekämpfen.

 


 




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