Donnerstag 23. Mai 2013, 06:19

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ASEM-Gipfeltreffen begann mit Erweiterung

Mit der Aufnahme von Norwegen, der Schweiz und Bangladesch hat am Montag in Laos das Gipfeltreffen von Staats- und Regierungschefs aus Europa und Asien (ASEM) begonnen. Zu dem informellen Meinungsaustausch des Forums mit jetzt 51 Mitgliedern sind mehr als 30 Staats- und Regierungschefs angereist, darunter Frankreichs Präsident Francois Hollande und Italiens Regierungschef Mario Monti.

ASEM-Treffen in der Hauptstadt Vientiane
ASEM-Treffen in der Hauptstadt Vientiane
Bild: APA

Zum Auftakt des zweitägigen ASEM-Treffens in Vientiane rief Frankreichs Staatschef Hollande Asien dazu auf, einen Beitrag zur Beilegung der Euro-Krise zu leisten. Zugleich hob Hollande in der laotischen Hauptstadt hervor, dass Europa trotz der Schuldenkrise "immer noch eine Wirtschaftsmacht" sei. Die Wirtschaftsmacht China und andere asiatische Länder kritisierte er für ihre Währungspolitik: "Wir müssen wettbewerbsfähig sein, aber das erfordert faire Wechselkurse." Einige westliche Staaten, darunter auch die USA, werfen China vor, den Yuan künstlich niedrig zu halten, um seine Exporte billiger zu machen.

Das ASEM-Treffen findet alle zwei Jahre statt. Die EU bemüht sich ähnlich wie die USA verstärkt um gute Wirtschaftsbeziehungen zu den schnell wachsenden Volkswirtschaften Asiens. "Weil die EU sich mitten in einem verlorenen Jahrzehnt befindet und einer sich dahin schleppenden Rezession und Sparhaushalten ausgesetzt ist, wenden sich Europas politische und wirtschaftliche Führer Asiens schnell wachsenden Wirtschaften für eine wirtschaftliche Rettung zu", sagte der Chef-Ökonom für den Asien-Pazifik-Raum der Beraterfirma IHS Global Insight, Rajiv Biswas.

Für Österreich nimmt an der Zusammenkunft in Vientiane Staatssekretär Schieder in Vertretung von Bundeskanzler Faymann teil. Dieser sprach sich für eine strikte Finanzmarktregulierung aus. "Eine globalisierte Welt braucht globalisierte Regeln", sagte Schieder laut Aussendung. "


 




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