Arbeitsplätze durch Innovation
Die erfolgreichsten Unternehmer Österreichs setzen gezielt auf Forschung und Entwicklung. Qualifizierte Mitarbeiter sind das Kapital jedes Unternehmens. Innovation bedeutet Wettbewerbsfähigkeit. Auf der Gala der Bundessieger wurden die erfolgreichsten Unternehmen gekürt.

Bild: Thomas Winkler
Top-Unternehmer setzen auf Forschung
Innovation ist die erfolgreiche Umwandlung von Wissen in Geld. Es ist sicher keine Einzelleistung, Erfolg ist immer auf ein Team zurückzuführen. Besonders hervorzuheben ist, wenn Innovation nicht alleine aus wirtschaftlichen Interessen entsteht, sondern einem höheren Ziel unterstellt wird und der Allgemeinheit zugute kommt. Es geht um Mehrwert, Arbeitsplätze und Wettbewerbsfähigkeit und nicht zuletzt um den Wirtschaftsstandort Österreich. Speziell in Krisenzeiten braucht die Wirtschaft kontinuierliche Impulse, um Wachstum realisieren zu können und sichere Arbeitsplätze zu schaffen. Die Herausforderung ist in der maximalen Wirkung zu sehen. Am Ende einer langen Forschungskette stehen neue Produkte und Dienstleistungen, die einen Wettbewerbsvorteil sichern und zugleich den Wirtschaftsstandort stärken.
Eurozone in Rezession
Die Prognosen sind düster, 10 % Arbeitslosigkeit in der EU sprechen eine klare Sprache, die Perspektiven für die nächste Generation sind nicht die Besten. Österreich steht marginal besser da, ein Ansteigen der Arbeitslosenzahlen ist geradezu vorprogrammiert, es fehlt an durchschlagenden Lösungen. Das Budget muss besser investiert werden, darüber sind sich alle einig. Forschung bewirkt eine Immunisierung bei der Globalisierung im Kampf gegen Billiglohnanbieter, die Strategie der EU tendiert eindeutig Richtung intelligentem Wachstum mit ausgeprägter sozialer Verträglichkeit. In Österreich fließen beispielsweise 3,75 % der Wirtschaftsleistung in den Bereich Forschung und Entwicklung, doch ohne zusätzliche Mittel droht ein gravierender Einbruch. Die EU kann nur durch Innovation gewinnen, so die mahnenden Worte von K. Aiginger, WIFO.
Fehlentscheidung zu Lasten der Wirtschaft
Falsche Entscheidungen haben vielfach zu einer regelrechten Arbeitsplatzvernichtung geführt. Dieses Eingeständnis von höchster Ebene zu vernehmen lässt darauf schließen, dass bereits ein gewisser Lernprozess bei den Verantwortlichen eingesetzt hat. Der aktuelle Trend jedoch ermöglicht bis zu 7 % Wachstum, in schwächeren Betrieben sind es immer noch über 2 %, wir sind am richtigen Weg. Forschung macht Krisenresistent, das steht fest. Es zählen die Stärken, ein Risiko bleibt immer, da sich Neuentwicklung vielfach sehr unvorhersehbar entwickeln.
Motivation und Kreativität zählen
Mit konventionellen Denkmustern ist in Krisenzeiten kein Hof zu machen, wir stehen an. Es braucht vermehrt Motivation und Initiative, Mut und Selbstvertrauen, um die aktuelle Krise zu meistern. Kreativität ist Voraussetzung für Innovation, Querdenker sind gefragter denn je, Genies stehen hoch im Kurs. Ein gutes Arbeitsklima in Betrieben ist wichtiger denn je, der überzogene Konkurrenzdruck geht auf die Substanz. Bei allem Einsatz darf die soziale Verträglichkeit niemals zu kurz kommen, der Faktor Mensch ist der viel gesuchte Schlüssel zum Erfolg. Immerhin, um den Bereich Forschung und Entwicklung die erforderliche Kontinuität zu ermöglichen werden seitens des Staates Rücklagen aufgelöst, die Forschungsprämie wird von 8 % auf 10 % angehoben. Investoren sind herzlich willkommen, um neue Meilensteine zu setzen. Das Schiff ist auf Kurs, es geht schließlich um die Standortfrage, die keine lauen Kompromisse erlaubt.
Anwärter für die Bundessieger-Ehrung
Neun Landessieger sind angetreten, um das große Finale zu Erreichen und zu Bundessiegern gekürt zu werden. Anton Pahr Gmbh (Steiermark), Durst Phototechnik Digital Technology Gmbh (Tirol), Fresenius Medical Care Adsorber Tec Gmbh (Niederösterreich), HET Hochleistungs- Eisenbahn- und Transporttechnik Entwicklungs-Gmbh ( Salzburg), Lenzing AG (Oberösterreich), Lindner-Recycling-Tech Gmbh (Kärnten), Mona Oberwart Produktions Gmbh ( Burgenland), TTTech Computertechnik (Wien) und ZIMM Maschinenelemente Gmbh & CoKG (Vorarlberg) haben es geschafft, als Landessieger geführt zu werden.
Dank Innovation an die Spitze
Die drei glücklichen Gewinner im harten Kampf um das Podest sind die Lenzing AG auf Platz drei, TTTech AG auf Platz zwei und die Anton Paar Gmbh auf Platz eins.
Die EU-Infothek gratuliert den glücklichen Gewinnern, die sich durch Innovation und Motivation an die Spitze katapultiert haben.


















Kommentar hinzufügen