Afghanistan: Neues EU-Hilfspaket
Die Europäische Kommission und der afghanische Finanzminister, Oman Zakhilwal, unterzeichnen zwei Finanzierungsabkommen in Höhe von 185 Mio. EUR zur Unterstützung neuer Programme in den Bereichen Gesundheit und Landwirtschaft.

Bild: CARE Österreich/flickr.com
Das Programm zur Unterstützung der Landwirtschaft, das auch die Wasserwirtschaft berücksichtigt, konzentriert sich auf die ländlichen Gebiete in Afghanistan, in denen rund 80 % der Bevölkerung von der Landwirtschaft und damit verbundenen Bereichen leben. Durch das Programm wird das Landwirtschaftsministerium bei der Bereitstellung geeigneter Strategien zur Entwicklung der Landwirtschaft und zur Umsetzung des Plans für die Bewirtschaftung der Wasserressourcen unterstützt, indem die Entwicklung der Privatwirtschaft gefördert und die saisonale und chronische Arbeitslosigkeit angegangen werden.
Alternative Einkommensmöglichkeiten
Darüber hinaus trägt das Programm dazu bei, für die Landbevölkerung alternative Einkommensmöglichkeiten zum Mohnanbau zu schaffen, z. B. durch die Förderung des Anbaus von Nutzpflanzen, die Erzeugung und den Verkauf krankheitsfreier Bäume und die Verbesserung der Marktbedingungen.
EU-Entwicklungskommissar Andris Piebalgs: „Die afghanische Bevölkerung hat in den letzten Jahren aufgrund des Krieges, der Instabilität und der großen Armut enorm gelitten. Durch die EU-Entwicklungshilfe wollen und müssen wir diesen Menschen helfen, und ihnen Hoffnung für eine bessere Zukunft geben. Durch das neue Hilfepaket wird Afghanistan bei seinem Wandel vom „Übergang zur Transformation“ hin zu einem Land unterstützt, das in der Lage ist sich selbst zu tragen.“


















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